Energie sparen - Klima schützen

 
 
 
Nützliche Energiesparinformationen

Kleiner Dreh am Heizregler:
Nur ein Grad weniger im Raum senkt den Energieverbrauch um circa sieben Prozent. Temperaturen zwischen 18 Grad im Schlafzimmer und 21 Grad in der guten Stube reichen in Wohnräumen meistens aus. Nachts und wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind, empfiehlt sich, die Heizung noch weiter runterzufahren.                                                                   

Richtiges Lüften:
Stehen Fenster und Türen länger auf Kipp, entweicht allzuviel der teuren Wärme. Besser ist, mehrmals am Tag für einige Minuten gut durchzulüften. Denn abgestandene Luft mit hoher Feuchtigkeit in den Innenräumen sollte regelmäßig gegen frische Luft mit relativ geringer Feuchte ausgetauscht werden. Bildet sich hohe Luftfeuchtigkeit auf kalten Innenwänden und -bauteilen, kann Schimmelpilz entstehen.
Licht durch Energiesparlampen: Die Sparvarianten kosten zwar deutlich mehr als Glühbirnen, brauchen aber bei gleicher Lichtausbeute circa 75 Prozent weniger Strom und halten zehnmal so lange. Unterm Strich sorgt die normale Lebensdauer einer Energiesparlampe für ein Plus von rund 80 Euro in der Haushaltskasse
Stand-by unter Kontrolle: HiFi-Anlagen, Fernseher, aber auch Küchen- und Akkugeräte bleiben häufig in Warteposition (Stand-by-Modus) und stehen somit ständig unter Strom. Dieser Leerlauf verschlingt locker pro Jahr 70 Euro. Deshalb ist es ratsam, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu benutzen - sofern dadurch keine wichtigen und zeitaufwendigen Programmierungen verloren gehen.
Optimale Plätze für elektrische Geräte: Kühlschränke und Gefriergeräte sollten nicht neben dem Herd, sondern möglichst an einem kühlen Platz stehen. Jedes Grad plus oder minus in der Umgebungstemperatur steigert bzw. senkt den Stromverbrauch um sechs Prozent. Auch dicker Reif verbraucht unnötig Energie und Geld. Rechtzeitiges Abtauen schont das Portemonnaie.

Nutzung thermische Solarenergie
In Deutschland gibt es über 4.000.000 Solarkollektoren auf den Dächern, mit denen überwiegend Privathaushalte ihr Trinkwasser erwärmen. Das klingt immens groß, aber pro Kopf der Bevölkerung ist die Fläche kaum mehr als eine DIN A4 - Seite.

Einsatz neuer Technologien
Niedertemperaturtechnik, Brennwertkessel, Holzpellets, Solaraenergie als Alternative

Fenster
Die geltende Wärmeschutzverordnung schreibt vor, dass nur noch Wärmeschutzverglasungen verwendet werden dürfen, sofern mehr als 20% der Fenster einer Fassade erneuert werden.

Isolation Kellerdecken                                                                                                       Die Wärmedämmung von Kellerdecken wird vielfach vernachlässigt, obwohl auch hier die Möglichkeit besteht, mit einem geringen finanziellen Aufwand Energie zu sparen.

Isolation Wärmedämmung bei Altbaudächern
Häufige Ursachen für Wärmeverluste bei Altbau-Dächern sind gering gedämmte Holzbalkendecken und Verkleidungen von Dachschrägen.